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Informationen Corona-Pandemie

Aktualisiert per 18. November 2020 

 

Werte Kundschaft

Die vom Bundesrat und dem Staatsrat des Kantons Freiburgs ergriffenen Massnahmen vom

23. Oktober 2020 bzw. 3. November 2020 haben beträchtliche Auswirkungen auf die Wirtschaft. Um die betroffenen Branchen zu unterstützen, wurden Anpassungen bei der Kurzarbeit und beim Erwerbsausfall getroffen. Zudem hat der Staat Freiburg am 13. November 2020 zwei kantonale Unterstützungsmassnahmen beschlossen für Betriebe, die aufgrund der Staatsbeschlüsse vom

23. Oktober 2020 bzw. 3. November 2020, schliessen mussten.

 

Geschäftsmieten in Kanton Freiburg

Der Staatsrat Freiburg hat beschlossen, die Betrieb, die aufgrund der Staatsratsbeschlüsse schliessen mussten, zu unterstützen. Die Unterstützung besteht in der Übernahme des Miet- oder Pachtzinses bzw. des Hypothekarzinses für die Geschäftsräumlichkeiten bis zum 30. November 2020. Weitere Informationen werden ab dem 24. November 2020 auf der Website der Wirtschaftsförderung veröffentlicht.

 

Auf Bundesebene wird es diesbezüglich vorerst keine Massnahmen geben. Der Bundesrat kam aufgrund des Monitoringberichts zum Entschluss, dass es derzeit wenig Hinweise für umfassende und flächendeckende Schwierigkeiten im Bereich der Geschäftsmieten gäbe. 

 

Zusätzliche Kurzarbeitsentschädigung von 10% im Kanton Freiburg

Der Staatsrat Freiburg hat eine Massnahme beschlossen, um die Situation der Angestellten zu verbessern, die aufgrund der Anfang November 2020 angeordneter Betriebsschliessung von Kurzarbeit betroffen sind. Angestellte von Kurzarbeit erhalten in der Regel eine Entschädigung von  80% des Lohnes. Die kantonale Unterstützungsmassnahme kompensiert die Hälfte der 20%, die nicht von der Kurzarbeitsentschädigung abgedeckt werden. Dazu sind keine zusätzlichen Schritte nötig. Die Auszahlung erfolgt direkt anhand vom ursprünglich eingereichten Antrag auf Kurzarbeitsentschädigung für den Monat November 2020.

 

Corona-Erwerbsersatzentschädigung

Mit dem neuen Covid-19 Gesetz hat das Parlament die Fortführung von Massnahmen zur Entschädigung des Erwerbsausfalls verlängert und ausgeweitet. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 4. November 2020 die entsprechenden Verordnungsänderungen verabschiedet. Die neue Regelung tritt rückwirkend auf den 17. September 2020 in Kraft und ist befristet auf den 30. Juni 2021.

 

Folgende Personen können einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung geltend machen:

  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung bei angeordneter Betriebsschliessung
  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die vom Veranstaltungsverbot betroffen sind.
  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung bei massgeblichen Umsatzeinbussen
    Eine massgebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn der Umsatz im Antragsmonat im Vergleich zum durchschnittlichen Monatsumsatz der Jahr 2015 – 2019 um mind. 55% tiefer ist und das AHV-pflichtige Erwerbseinkommen im Jahr 2019 mindestens CH 10‘000 betrug. 
  • Bei einer ärztlichen oder behördlich verordneten Quarantäne
    Kein Anspruch besteht, wenn sich jemand aufgrund der Meldung in der SwissCovid App in Selbstquarantäne begibt oder in ein Risikogebiet reist und nach der Reise sich in Quarantäne begeben muss.
  • Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten
    Der Anspruch beginnt ab dem 4. Tag.

 

Corona EO bei Erwerbsausfällen ab 17.09.2020                                                              Anmeldeformular

Corona EO bei Quarantäne/Ausfall bei Fremdbetreuung von Kindern ab 17.09.2020     Anmeldeformular                   

Kurzarbeitsentschädigung

Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2020 die Änderung der Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung beschlossen. Mit der Änderung wird Mitarbeitenden auf Abruf, die in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen, Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung gewährt. Diese Änderung tritt rückwirkend ab 1. September 2020 in Kraft und ist bis zum 30. Juni 2021 befristet.

 

Das vereinfachte Verfahren bei der Voranmeldung und das summarische Verfahren bei der Abrechnung gelten noch bis Ende Dezember 2020:

 

  • Die Mehrstunden, welche sich ausserhalb der Kurzarbeitsphase angesammelt haben, müssen weiterhin nicht abgezogen werden.
  • Das Einkommen aus Zwischenbeschäftigungen wird weiterhin nicht an die Kurzarbeitsentschädigung angerechnet.

  

Hinweise

  • Die Bezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung wird von 12 auf 18 Monate verlängert und gilt bis am 31. Dezember 2021.
  • Es gilt eine Karenzfrist von einem Tag.
  • Es gilt wieder die 10-tägige Voranmeldefrist (ausser in Härtefällen).
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung haben nach wie vor kein Anrecht auf eine Kurzarbeitsentschädigung. Allerdings können sie unter bestimmten Voraussetzungen ab dem 17.September 2020 einen Anspruch auf Erwerbsersatzentschädigung geltend machen (siehe Erwerbsersatzentschädigung).
  • Der Anmeldung von Kurzarbeit muss das Organigramm des Gesamtbetriebs beigelegt werden.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf den entsprechenden Kanton.

 

Kanton Freiburg                                                               Voranmeldung

Kanton Bern                                                                     Voranmeldung

Kanton Waadt                        

 

Geltendmachung von Kurzarbeitsentschädigung            Formular für Abrechnung

 

Zahlungen der direkten Bundessteuer  

Vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 ist bei verspäteter Zahlung der direkten Bundessteuer, die in diesem Zeitraum fällig wird, kein Verzugszins geschuldet. 

 

Zahlungen der Mehrwertsteuer

Auf verspäteten Zahlungen der MWST für die Zeit vom 20. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 ist kein Verzugszins geschuldet.


Massnahmen im Kanton Freiburg

Öffentlich zugängliche Einrichtungen und Betriebe, wie Restaurants, Bars, Vergnügungs- und Freizeiteinrichtungen sind seit dem 4. November 2020, 23.00 Uhr geschlossen.

Geschäfte, Anbieter von persönlichen Dienstleistungen, wie Coiffeursalons, Barbier- oder Kosmetikstudios sowie Institutionen des Gesundheitswesens, wie Physiotherapeuten und Osteopathen sind von der Schliessung ausgenommen.

 

Massnahmen im Kanton Bern

Seit dem 24. Oktober 2020 sind  im Kanton Bern öffentlich zugängliche Einrichtungen wie Bars und Clubs, Vergnügungs- und Freizeiteinrichtungen geschlossen.

Restaurants sind bisher von dieser Massnahme ausgenommen.

 

Massnahmen im Kanton Waadt

Der Kanton Waadt hat seine Massnahmen ebenfalls verschärft: Seit dem 4. November 2020, 17.00 Uhr sind die Restaurants, Bars, Vergnügungs- und Freizeiteinrichtungen geschlossen.

 

Massnahmen bei der Treuhand Schwab AG

Bei uns in der Treuhand Schwab AG haben wir am 29. Oktober 2020 folgende Massnahmen getroffen:

  • Es gilt eine Maskenpflicht.
  • Die direkten Kundenkontakte werden auf ein Minimum beschränkt. Die Termine werden kurz gehalten, daher konzentrieren wir uns auf telefonische Kontakte und Austausch per E-Mail.
  • Die Räumlichkeiten haben wir angepasst.